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Bilaterale Kulturbeziehungen

Bücherstapel

Bücherstapel, © dpa-Zentralbild

16.03.2018 - Artikel

Bis zum Zweiten Weltkrieg war Schweden kulturell auf den deutschen Sprach- und Kulturraum ausgerichtet, danach erfolgte eine rasche Umorientierung auf den angelsächsischen Bereich. Deutsch wurde durch Englisch als erste Fremdsprache abgelöst und muss sich heute auch als weitere Fremdsprache behaupten. Neben dem Goethe Institut und der Deutschen Schule Stockholm sind vor allem auch die 16 weiteren Partnerschulen, die im Rahmen der Initiative „Schulen – Partner der Zukunft“ gewonnen werden konnten, für die Förderung der deutschen Sprache in Schweden von besonderer Bedeutung.

Einen positiven Beitrag zur Vermittlung deutscher Kultur in Schweden leisten auch die deutschen Auslandsgemeinden sowie einige deutsch-schwedische Vereine, vor allem in den Städten Stockholm, Göteborg und Malmö.

Einige deutsche Filmproduktionen sind im schwedischen Kino und Fernsehen erfolgreich, wobei oft geschichtliche Themen im Vordergrund stehen. Auf schwedischen Bühnen werden neben Klassikern auch modernere Stücke inszeniert. Deutsche Ensembles und Künstler kommen regelmäßig für Auftritte nach Schweden und es findet ein reger personeller Austausch statt. Im literarischen Bereich dominieren bekannte Namen von Goethe bis Grass. Die großen Tageszeitungen besprechen aber auch häufiger zeitgenössische  Literatur jüngerer deutscher Autorinnen und Autoren. In Göteborg findet die bedeutendste  Buchmesse im skandinavischen Raum statt. Deutschland, Österreich und die Schweiz arbeiten regelmäßig zusammen, um auf der Buchmesse deutschsprachige Literatur zu präsentieren.

Zum Leben in Deutschland, und insbesondere in Berlin, erscheinen in der schwedischen Presse regelmäßig Artikel. Gerade im Kulturbereich finden sich häufig Beiträge mit Deutschlandbezug.

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