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75 Jahre deutsch-schwedische diplomatische Beziehungen
Botschafter und Gesandte von acht Nationen, die erstmals nach dem Krieg wieder mit Deutschland in diplomatische Beziehungen treten, überreichten am 4. April 1951 in Bonn Bundespräsident Professor Theodor Heuss ihre Beglaubigungsschreiben. Die Diplomaten (l-r): Ragnar Kumlin (Schweden), Albert Huber (Schweiz), Francesco Rizzo (Italien), Albert Wehrer (Luxemburg), Monsignore Muench (Vatikan), Bundespräsident Theodor Heuss, J. M. de Booy (Niederlande), Shri Prem Krishen (Indien) und Joao Barros Ferreira Da Fonseca (Portugal). © picture-alliance / dpa | dpa
Am 4. April 1951 empfing Bundespräsident Theodor Heuss acht Diplomaten, darunter den schwedischen Gesandten Ragnar Kumlin, die ihre Beglaubigungsschreiben überreichten.
Eingeladen zur Übergabe wurde um 12:00 Uhr am 4. April 1951 im „Haus des Bundespräsidenten“ in der Koblenzer Straße 135 in Bonn. Als Anzug war „Frack mit schwarzer Weste und weißer Binde oder Uniform“ vorgesehen.
Die Übergabe der Beglaubigungsschreiben ist die Grundlage für die offiziellen deutsch-schwedischen diplomatischen Beziehungen – nur wenige Wochen nach der Gründung des neuen „Auswärtigen Amts“ durch Bundeskanzler Adenauer am 15. März 1951.